Die 7. Kiwanis-Classic ist vorbei – was war das nur für ein Tag: viel Regen, aber auch viel Spaß, viele bekannte Gesichter, viel gute Laune und am Ende viel Geld für die Aktion Kindertal: 10.000,- Euro sind in diesem Jahr wieder zusammengekommen. Damit summiert sich der Spendenbetrag auf 60.000,- Euro in 7 Jahren.

Und warum ist das möglich? Weil wir viele treue Teilnehmer und Sponsoren haben, die unsere Rallye Jahr für Jahr besuchen und unterstützen. In diesem Jahr leider etwas weniger Teilnehmer, da wir die Rallye aus beruflichen Gründen vom Sommer in den Herbst verschieben mussten.

Verschiebung und Regen tat der Stimmung bei der Rallye aber keinen Abbruch. Mit einem üppigen Frühstück vom Tryp-Hotel gesponsert und Kaffee, Säfte und Service vom Brauhaus, konnten sich die Teilnehmer stärken. Der Brausaal war auch dank des Regens Ort der Fahrerbesprechung, in der wichtige Hinweise auf „neue“ Baustellen und Regeln mitgeteilt wurden.

Nach einem kurzen Interview mit Georg Rose – Chefredakteur von Radio Wuppertal – startete um 10:01 Uhr das erste Fahrzeug: ein Opel Kapitän aus dem Jahr 1947. Die weiteren Teilnehmer folgten im Minutentakt und wurden von Georg Rose anmoderiert.

Erste Station auf der 133 km langen Strecke war der Parkplatz von Vorwerk am Werk Laaken. Es galt, das Fahrzeug möglichst genau neben einer Stange zu halten. Der beste hatte nur eine Abweichung von 1 Zentimeter.

Bei der zweiten Prüfung kam es darauf an, wie gut die Fahrer das Heck ihres Fahrzeugs kannten. Denn sie mussten so nah wie möglich rückwärts an ein Gatter ran fahren. Der beste Teilnehmer bei dieser Prüfung hat es doch tatsächlich geschafft, unter 1 cm zu bleiben. Unglaubliches Staunen bei den Helfern war garantiert.

Die Kartenskizze, die etwas später folgte, forderte das Orientierungsvermögen von Fahrer und Beifahrer. Es ist nicht so einfach, wie man glaubt, die Örtlichkeiten auf der Karte wieder zu finden und daran die Route auszuarbeiten. Und so landete der ein oder andere Teilnehmer schnell auf Straßen, die nicht zum Ziel folgten. Aber alle haben letztendlich den Weg zum Ziel gefunden. Einige haben auch die Negativkontrolle erkannt und glücklicherweise nicht aufgeschrieben. Belohnt wurden die Teilnehmer mit einem Mittagsimbiss im Haus Glörtal – Ziel der Kartenskizze.

Nach der Mittagspause konnten die Teilnehmer entspannt nach Roadbook fahren. Nur ein Kreisverkehr war etwas anders als die anderen. Denn hier mussten die Teilnehmer einmal ganz rum fahren, um einen versteckten Baumaffen zu erkennen.

Der nächste Halt war die imposante Henrichshütte. Hier wartete Anette Hammer von Freistil Fotografie auf die Teilnehmer, um seltene Bilder der Oldtimer vor einer spannenden Kulisse zu machen. Nur 200 Meter weiter durften die Teilnehmer schon wieder eine Prüfung ablegen. 30 Meter mit einem Schnitt von 18 km/h zu fahren, ist aber nahezu unmöglich. Und so rechnete der Profi einfach die Zeit aus: 6 Sekunden von Start bis Ziel. Immerhin: der Beste in dieser Prüfung ist die Strecke in 5,99 Sekunden gefahren.

Weiter ging es über Land- und Nebenstraße in die Elfringhauser Schweiz. Am Café „Op dä Höh“ durften die Teilnehmer zunächst Logos aus der Gründerzeit von Automarken zuordnen. Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass einige Automarken über 100 Jahre alt sind und das Firmenlogo sich in dieser Zeit bis zur Unkenntlichkeit verändert hat. Nach diesem Denksport gab es Nahrung für die Nerven: Im Café wurde Kaffee und Kuchen serviert.

Die letzte Etappe hielt keine größeren Überraschungen oder Herausforderungen parat, so dass gegen 15:15 Uhr der erste Teilnehmer wieder auf dem Rathausvorplatz in Wuppertal-Barmen eintraf. Georg Rose stellte die Fahrzeuge wieder vor und die Hochzeitsgesellschaft, die zur gleichen Zeit anwesend war, dürfte diesen Hochzeitstag wohl nicht so schnell vergessen.

Im Brauhaus wurde – passend zur Zeit – das Oktoberfest-Büffet aufgebaut. Hier konnten sich die Teilnehmer nach der Fahrt bei Bier, Brezel und Co. ausruhen und auf die Preisverleihung warten.

Wer die Preise gewonnen hat, kann auf der Ergebnisseite nachgelesen werden…

Anette Hammer von Freistil Foto hat Bilder in der Henrichshütte gemacht.
Zum Bilderalbum „Henrichshütte“ . . .