3. Kiwanis-Classic folgte den Spuren der Route Industriekultur

//3. Kiwanis-Classic folgte den Spuren der Route Industriekultur

3. Kiwanis-Classic folgte den Spuren der Route Industriekultur

Das war sie also: die 3. Kiwanis-Classic 2015. Es war wieder ein aufregender Tag mit vielen sehenswerten Fahrzeugen und unterhaltsamen Benzingesprächen. Dieses Jahr haben wir mit 87 Anmeldungen die letzten Jahre wieder einmal getoppt und waren erneut ausgebucht. Mehr geht aber nun wirklich nicht mehr. Der Rathausplatz war bis auf den letzten Meter mit Old- und Youngtimern besetzt.

Nach einem ausgedehnten Frühstück und vor dem Start fand die Fahrerbesprechung auf der Bühne von Radio Wuppertal statt. Hier wurde klar: die Rallye hat noch einen Schritt vorwärts in Richtung Professionalität gemacht. Neu dabei: Baumaffen, die entlang der Strecke aufgehängt wurden und eine Kartenskizze, die man sich sehr genau anschauen musste.

Um 10 Uhr fand endlich der Start des ersten Fahrzeugs statt. Es handelte sich um einen Rennwagen aus dem Jahr 1931 – genau gesagt war es ein Ford A Speedster. Ein sehr seltenes Modell, das aber sehr gut in Schuss und voll funktionstüchtig war. Im 30-Sekundentakt folgten dann die restlichen Teilnehmer.

Bereits nach wenigen Minuten fuhren die Oldtimer die erste Station an. Auf dem Gelände des TÜVs ging es darum, 5 Öle in Reagenzgläschen richtig zuzuordnen. Zunächst waren wir skeptisch, ob die Aufgabe nicht vielleicht zu einfach wäre. Aber das Gegenteil war der Fall. Das blaue Kettenöl wurde öfter als erwartet als Sonnenblumenöl deklariert. Ich stelle mir gerade mein Salatdressing mit blauem Öl vor – na dann: guten Appetit.

Die Strecke führte über Land- und Nebenstraßen vorbei an Dönberg. Nach einem Abstecher durch die historische Langenberger Altstadt und zwischen den beiden Langenberger Sender hindurch dauerte es nicht lange, bis die nächste Prüfung auf die Teilnehmer wartete. Auf dem Parkplatz der Wieland-Werke in Velbert durften die Fahrer nun den Wendekreis schätzen. Nach dem der Abstand abgesteckt wurde, musste mit eingeschlagenem Lenkrad gewendet werden. Hier sieht man schnell, ob man sein Fahrzeug kennt.

Weiter ging es Richtung Essen und Hattingen, an der Ruhr und der Hattinger Winz entlang bis kurz vor die Henrichshütte. Auf einem Parkplatz der Firma Pauly stand die Wertungsprüfung an: 50 Meter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h fahren. Da ein Tacho nie so präzise anzeigt, musste man also die Zeit ausrechnen, die man zwischen den beiden Lichtschranken braucht. Ich mache es kurz: es waren 15 Sekunden. Bei dieser Prüfung konnte man die Profis rausfiltern: sie fuhren zum Teil auf wenige hundertstel Sekunden genau die 15 Sekunden.

Nur wenige Meter weiter wartete ein Highlight: die Durchfahrt durch die Henrichshütte. Hier stand unser Fotograf parat, um die Teilnehmer mit vollem Körpereinsatz aus allen möglichen Perspektiven in Szene zu setzen: tolle Autos vor beeindruckender Kulisse.

Kurz darauf ging es zur Mittagspause. Meyers Menü servierte Möhreneintopf mit Bockwurst, ein Kaltgetränk und ein kleines Küchlein als Dessert.

Gestärkt ging es weiter über die Ruhr entlang der Route Industriekultur. Bochum, Witten, Gevelsbarg und Hagen folgten aufeinander. Mittendrin die nächste Prüfung, bei der die Teilnehmer die Breite ihres Fahrzeugs schätzen und durch ein entsprechend aufgestelltes „Tor“ fahren mussten.

Nach weiteren gemütlichen Kilometer über grüne Landstraßen konnten die Teilnehmer hinter Breckerfeld Kaffee und Kuchen genießen, bevor die Prüfung nach Kartenskizze anstand. Diese führte vorbei an der Ennepetalsperre Richtung Rüggeberg. Der kürzeste Weg zwischen2 Punkten und entlang eines Pfeiles musste gefunden werden.

Dreiviertel der Strecke war nun geschafft und auf den letzten Kilometern durch Beyenburg folgte die letzte Prüfung in der Schwarzbach auf dem Gelände vom ehemaligen Seifenhersteller Luhns. „Vorwärts einparken“ lautete die Aufgabe, die einige Teilnehmer bis auf wenige Millimeter meisterten.

Kurz darauf war dann das Ziel erreicht. Auf dem Rathausvorplatz warteten schon zahlreiche Schaulustige auf die Zieleinfahrt der Teilnehmer, die von Helfer und Gästen applaudierend begrüßt wurden. Jens Voss von Radio Wuppertal hat die Fahrzeuge dabei wieder anmoderiert.

Nachdem das letzte Fahrzeug eingetroffen ist, konnte die Auswertung abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit servierte das Brauhaus ein typisch bergisches und rustikales Büffet. Doch vor der Siegerehrung stand die Preisverleihung des „Helfer des Jahres“, denn ohne unsere Helfer wäre diese Veranstaltung nicht möglich.

Hier finden Sie die Sieger, das Ergebnis und die Lösung…

Fotos sind ebenfalls veröffentlicht: www.johannes-hahn.de

—> Gästelogin – Paßwort: kiwanis15

Von | 2015-06-23T17:52:42+00:00 23.06.2015|Allgemein|6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Auch in der 3. Ausgabe wieder ein großer Spaß,

    riesen Dankeschön an die Organisatoren, Helfer und anderen Teinehmer für einen schönen Tag im Bergischen Land. Es ist schön zu sehen welch schöne Ecken wir eigentlich vor der Haustür haben.
    Wir würden uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr freuen.
    Einen Bericht und Bilder aus Teilnehmersicht gibt es unter Website zu finden.

    Lieben Gruß von Startnummer 32 (Das Coverbildauto des Programmhefts)
    Thomas und Philipp

    • Ralf Hochhardt 24. Juni 2015 um 16:34 Uhr- Antworten

      Schön, dass Sie dabei waren und vielen Dank für den schönen Bericht und die Bilder.
      Beste Grüße
      Ralf Hochhardt

      • Sehr geehrter Herr Hochhardt, Liebe Rallyefahrerinnen, Fahrer & Freunde,

        nun ist das Video für dieses Jahr fertig. Es ist im Beitrag eingefügt oder direkt hier zu finden: https://youtu.be/nLrpz4hfsvI

        Viel Spaß beim ansehen.

        Lieben Gruß von Startnummer 32
        Thomas und Philipp

        • Ralf Hochhardt 6. Juli 2015 um 08:50 Uhr- Antworten

          Herzlichen Dank für das schöne Video. So konnte ich auch mal ein paar Eindrücke von unterwegs sammeln 😉

  2. Jürgen und Angela Schiefer 24. Juni 2015 um 09:37 Uhr- Antworten

    Auch für unsere 3. Teilnahme an der Kiwanis 2015 können wir uns nur wieder bei
    allen ganz herzlich für diese Ausfahrt bedanken.

    Wunderschöne Strecke, absolut freundliche und nette Streckenposten, erstklassig organisiert!!!

    Wie versprochen – wir sind bei der 4. Kiwanis auf alle Fälle dabei!

    #75
    Jürgen und Angela Schiefer

    • Ralf Hochhardt 24. Juni 2015 um 16:35 Uhr- Antworten

      Vielen Dank für das Lob. Es war uns eine Freude.
      Beste Grüße und bis 2016
      Ralf Hochhardt

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.