2. Kiwanis-Classic erfolgreich absolviert

//2. Kiwanis-Classic erfolgreich absolviert

2. Kiwanis-Classic erfolgreich absolviert

Die zweite Ausgabe unserer Charity-Rallye liegt hinter uns. 84 Fahrzeuge sind dieses Jahr zu einer Rundtour durch das Bergische Land gestartet. Auf 133 km Land- und Nebenstraße durften die Teilnehmer nicht nur unsere wunderschöne Region und zahlreiche Sehenswürdigkeiten kennen lernen. Nein – auch einige Geschicklichkeitsübungen warteten auf die Teilnehmer.

Start war wieder der Rathausvorplatz in Wuppertal-Barmen. Von dort aus ging es durch ein Wohngebiet mit dem ältesten Haus Barmens. Nur wenige Minuten später wartete die erste Übung auf die Teilnehmer. Auf dem Gelände der Firma Vorwerk mussten die Teilnehmer punktgenau bremsen. Einmal gebremst, durfte nicht wieder losgefahren werden. Ein wenig Geschick und gute Kenntnisse über das eigenen Fahrzeug waren hier hilfreich.

Weiter ging es am Mahnmal des KZ Kemna und der Firma Erfurt vorbei Richtung Remlingrade. Weiter nach Radevormwald erwartete die Teilnehmer die erste Kartenskizze, die wir auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer der letzten Rallye in die Route eingebaut haben. Hier mussten die Teilnehmer den kürzesten Weg finden. Dabei mussten aber alle eingezeichneten Pfeile angefahren werden – und das nach dem Einbahnstraßenprinzip. Um die Richtigkeit der Strecke zu prüfen, durften unterwegs 5 Häuser und Objekte gesucht werden, die in der richtigen Reihenfolge einzutragen waren.

Es folgten im weiteren Verlauf ein kleines Dörfchen nach dem anderen, die allesamt eingebettet in einer tollen und grünen Landschaft eingebettet waren. Mittendrin liegt die Firma Reef, auf dessen Parkplatz eine weitere Prüfung wartete. Hier mussten die Teilnehmer auf genau 50 cm an eine Wand ran fahren, die wir zum Schutz der Wand und der Fahrzeuge mit einer ausrangierten Matratze absicherten.

Nach etwa der Hälfte der Strecke konnten die Teilnehmer im Gut Hungenbach in Kürten eine Pause einlegen. Hier wartete eine Suppe und ein Kaltgetränk auf die hungrigen Fahrer und Beifahrer.

Frisch gestärkt ging es weiter über Felder, Wiesen und durch Wälder Richtung Odenthal. Vorbei am Schloss Strauweiler gab es einen kurzen Halt direkt am Altenberger Dom. Hier musste ein Schätzfrage beantwortet werden, die bei Punktegleichstand herangezogen worden wäre. Hätten Sie es gewusst? Wie viele Zisterzienser kamen 1133 nach Altenberg um die Abtei zu gründen? Es waren 12.

Nach dieser Schätzfrage wartete schon bald die nächste Kartenskizze auf die Teilnehmer. Hier mussten die grünen Ortshinweisschilder (Weiler) notiert werden, was für die meisten Teilnehmer keine große Herausforderung darstellte.

Wenige Kilometer später kamen gegen 14:00 Uhr die ersten Fahrzeuge an der Mercedes-Benz-Niederlassung in Remscheid an. So früh hatten wir die Teilnehmer nicht erwartet. Doch die Fahrtbeschreibung war einfach zu gut und die Prüfungen scheinbar zu einfach 😉

Aber nach 5 Minuten stand die Messanlage bereit und die ersten Fahrzeuge konnten die 100 Meter mit durchschnittlichen 24 km/h abfahren. Da keiner so genau fahren kann, musste man allerdings erst umrechnen und konnte so nach Zeit fahren. Es sind übrigens 15 Sekunden, die man für 100 Meter bei einer Geschwindigkeit von 24 km/h benötigt. Der beste lag nur wenige Hundertstel Sekunden drüber. Allerdings wollte uns eine Lichtschranke ärgern, die plötzlich kein Signal mehr von sich gab. Es lag zum Glück nur an der Ausrichtung des Prismas, so dass die Prüfung fortgeführt werden konnte. Dennoch kam es zu einem kleinen Rückstau bis auf die Straße.

Nach der kurzen Wartezeit und der Zeitprüfung gab es Kaffee und Kuchen als Nervennahrung – auch für die Helfer. Ich habe selten so einen leckeren Butterkuchen gegessen. Köstlich!

Die letzte Etappe führte dann nach Remscheid-Lennep. Ein Stadtteil, der durch seine idyllische Altstadt glänzt, an dessen Rand auch das Röntgenmuseum steht. Die letzte Prüfung fand dann aber erst wieder in Wuppertal statt. Am Engelshaus, dem Geburtshaus von Friedrich Engels, mussten die Teilnehmer mittig durch ein Tor fahren. Auch das bewältigten viele der Teilnehmer mit Bravour.

Nur wenige hundert Meter weiter erreichten die Teilnehmer dann wieder das Ziel – den Rathausvorplatz in Barmen. Hier warteten nicht nur zahlreiche Oldtimerfans, sondern auch eine große Tanzgruppe, die einem Hochzeitspaar eine Überraschung bereiten wollten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam das Brautpaar, die Kinder konnten Ihren Tanz aufführen und die Oldtimerfahrer wurden auf die Parkplätze eingewiesen.

Da alle Teilnehmer die Strecke bravourös absolviert haben und so früh im Ziel eintrafen, konnte das Büfett frühzeitig aufgebaut werden. Während sich die Teilnehmer am Büfett labten, ging das Orga-Team in stille Kämmerlein und hat die Bordkarten und Prüfungsergebnisse ausgewertet. Hier gibt es noch Optimierungsbedarf und wir versprechen Besserung.

Um 19 Uhr war es dann endlich soweit. Die Ergebnisse standen fest und die Spannung konnte bald gelöst werden. Doch es lag uns am Herzen, vorab Danke zu sagen. Danke an die vielen Helfer, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Danke an die Teilnehmer, die uns mit Nenngelder und Spenden unterstützen. Und natürlich auch Danke an die Sponsoren, ohne die die diesjährige Spende nicht möglich gewesen wäre.

Denn wir konnten dieses Jahr unser Ergebnis toppen und hatten einen Erlös von immerhin 7.000,- Euro. Die Scheckübergabe erfolgte durch unseren Kiwanis-Präsidenten Jürgen Winkelsen, der den Scheck an Susanne Bossy überreichen konnte. Susanne Bossy – Vorsitzende der Aktion Kindertal – hat uns und den Teilnehmern die Aktion Kindertal und die aktuellen Projekte vorgestellt. Für dieses Engagement sagen wir Danke! Hier wird großartige Arbeit geleistet, die jede Unterstützung verdient hat.

Nun endlich konnten wir unsere Teilnehmer von der Spannung erlösen und die ersten 3 Plätze der jeweiligen Klassen und den Gesamtsieger verkünden. Jeder der Gewinner erhielt neben dem Pokal ein hochwertiges Werkzeugset. Insgesamt wurden 12 Werkzeugsets im Wert von mehreren Hundert Euro von der Firma WERA gespendet.

Den Gesamtsieger schicken wir zudem nach Hamburg. Ein zweitätiger Aufenthalt im Novotel an der Alster und eine wertvolle Alpaka-Decke der Firma Dorma Vita waren die Preise für den Gesamtsieger.

Aber wir wollen unsere Helfer nicht vergessen und schätzen die Unterstützung sehr. Deshalb verlosten wir einen Kobold Accu-Sauger, der uns von der Firma Vorwerk gespendet wurde. Eine weitere Spende kam in Form eines Lebensmittelkorbes von den Lebensmittelmärkten akzenta, den wir an die Familie Kastel weitergegeben haben. Es war ihre Idee, eine Mitfahrt in ihrem RollsRoyce zu verlosen. Eine Idee, die immerhin 400,- in unsere Spendenkasse gespült hat.

Alles in allem war es für uns Kiwanier und Helfer ein toller Tag mit vielen sympathischen Teilnehmern, die wir alle im nächsten Jahr wiedersehen möchten. Wir freuen uns schon auf die 3. Kiwanis-Classic 2015.

Zum Schluss bleibt noch ein großes Dankeschön an Till Brühne, der die Rallye den ganzen Tag mit seiner Fotoausrüstung begleitet hat und für uns ein schönes Fotoalbum zusammen gestellt hat:

http://tbfoto.de/cms/index.php?id=172

Das Passwort lautet: 20140614

Von | 2014-06-17T12:46:41+00:00 17.06.2014|Allgemein|3 Kommentare

3 Kommentare

  1. Vielen Dank an die vielen Helfer, Sponsoren, Teilnehmer und die Organisatoren vom Kiwanis-Club Wuppertal die diese schöne Ausfahrt ermöglicht haben.
    Wir würden uns freuen auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein. Einen kleinen Bericht und Bilder aus Teilnehmersicht gibt es unter Website zu sehen.

    Lieben Gruß von Startnummer 59
    Thomas und Philipp

  2. Ralf Hochhardt 23. Juni 2014 um 15:55 Uhr- Antworten

    Vielen Dank – auch für den schönen Bericht und die tollen Fotos. Ich würde mich freuen, wenn Sie nächstes Jahr wieder dabei sind.
    Ralf Hochhardt

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