1. Kiwanis-Classic war ein großer Erfolg

//1. Kiwanis-Classic war ein großer Erfolg

1. Kiwanis-Classic war ein großer Erfolg

Es ist geschafft. Die erste Kiwanis-Classic liegt hinter uns. 74 Old- und Youngtimer sind zum Start der 140 km langen Tour angetreten. Nach einem ausgiebigen Frühstück, das vom InterCityHotel gesponsert wurde, startete um 10:00 Uhr auf dem Rathausvorplatz in Wuppertal-Barmen das erste Fahrzeug. Wunderschöne Old- und Youngtimer von 1927 bis 1993 fuhren im Minutentakt durch den Startbogen. Dabei wurde jedes Fahrzeug durch Radio Wuppertal vorgestellt. Viele Besucher säumten die Gasse, durch die die historischen „Schätzchen“ den Rauthausvorplatz verlassen haben.

Wenig später wartete schon die erste Prüfung auf die Teilnehmer. So mussten genau 400 cm vorwärts gefahren werden. Was sich einfach anhört kann – im Auto sitzend – zu einer echten Herausforderung werden. Am nächsten dran war die Startnummer 1, ein RollsRoyce Phantom I aus dem Jahr 1927, die 401 cm fuhr. Dass es aber nicht so einfach ist, zeigten andere Werte, die bis 780 cm reichten.

Auf Nebenstraßen ging es weiter über Ronsdorf und Radevormwald vorbei an der Bevertalsperre nach Hückeswagen. Dort wartete die erste Schätzaufgabe auf die Teilnehmer. Von der Firma Pflitsch wurde ein Behälter mit 1.134 Dichteinsätzen zur Verfügung gestellt. Mit Angaben von 200 bis 5.000 war auch diese Aufgabe nicht so einfach zu lösen.

Nach dieser Prüfung führte die Route weiter nach Remscheid zur Mercedes-Benz-Niederlassung. Dort wartete nach einer weiteren Geschicklichkeitsprüfung die Mittagspause und bot den Teilnehmern neben zwei deftigen Gerichten und kalten Getränken auch Zeit für „Benzingespräche“.

Nach der obligatorischen“Auszeit“ von mindestens einer halben Stunde  war es nicht mehr weit zu einem Highlight der Route – Schloss Burg. Wunderschön gelegen auf einem Hügel des Bergischen Landes bot die Strecke tolle Ausblicke auf eines der schönsten Touristenattraktionen unserer Region.

Der nächste Halt für unsere Teilnehmer war ein Parkplatz bei Haribo in Solingen. Hier durften die Teilnehmer nicht nur eine Schätzfrage beantworten sondern sich auch mit Goldbärchen eindecken. Denn Haribo war sehr großzügig und hat nicht nur unsere Schätzaufgabe gesponsert (784 Goldbärchen im Glas) sondern auch kistenweise Goldbärchen an Helfer und Besucher verteilt.

Nach diesem „süßen“ Zwischenstop ging es über „oldtimerunfreundliches“ Kopfsteinpflaster über den historichen und sehenswerten Markt von Solingen Gräfrath. Vorbei am Tierpark Fauna und dem Lichtturm endete diese Teilstrecke auf dem Gelände der HAKO-Eventarena. Kaffee und Kuchen – gesponsert von HAKO – mussten sich die TeilnehmerInnen hier aber erst verdienen: Sie mussten mit einem CrossBoccia-Ball (übrigens eine Wuppertaler Erfindung) auf eine aufgemalte Zielscheibe werfen. Wer die Mitte traf, konnte ohne Strafpunkte weiterfahren.

Nach einer wunderschönen Zwischenetappe durch Gruiten, Schöller und Düssel wartete die einzige Gleichmäßigkeitsprüfung auf die historischen Fahrzeuge und ihre FahrerInnen. Hier mussten 100 Meter „gleichmäßig“ mit 18 km/h gefahren werden. Da kaum ein Tacho Geschwindigkeiten dieser Größenordnung anzeigen kann, haben die meisten Teilnehmer die Zeit ausgerechnet, um zu wissen, dass sie nach 20 Sekunden die zweite Lichtschranke zu durchfahren haben. Der „Beste“ hat dafür auf die hundertstel Sekunde genau 20 Sekunden benötigt = 0 Strafpunkte.

Die letzte Prüfung fand beim TÜV am Raukamp statt. Hier mussten die TeilnehmerInnen 30 cm neben einem Holzklotz halten. Ohne die Anweisungen der BeifahrerInnen wären wohl viele Teilnehmer auf den Klotz statt neben den Klotz gefahren. Und spätestens hier war klar – die BeifahrerInnen sind die wahren Sieger einer Oldtimerrallye.

Mit einer Stunde Verspätung traf das erste Fahrzeug auf dem Rathausvorplatz ein. Hier warteten schon bei bestem Kaiserwetter viele Passanten und Hobbyfotografen auf das rollende Automuseum. Knapp drei Stunden später war auch das letzte Fahrzeug eingetroffen und die letzten Bordkarten konnten ausgewertet werden.

Während die TeilnehmerInnen das wohl verdiente Bier oder Kaltgetränk im Biergarten genossen, „kämpften“ die Organisatoren mit der Auswertung. Nach dem Hinweis eines erfahrenen Rallyeteilnehmers, dass Schätzaufgaben nur bei Punktegleichstand angewendet werden, musste das Auswertungsprogramm schnell angepasst werden. Die Wartezeit konnten sich die TeilnehmerInnen währenddessen am Büffet im Wuppertaler Brauhaus vertreiben.

Nach dem nun die Auswertung korrigiert wurde, standen die Gewinner schnell fest. Doch mussten die TeilnehmerInnen nochmal 5 Minuten Geduld beweisen. Denn eines war den Organisatoren wichtig – die Teilnehmer sollten wissen, was mit den Erlösen dieser Veranstaltung passiert. Und so konnte Prof. Dr. Wiesen, Vorstandsmitglied von Kindertal, nicht nur den Scheck über 5.000,- Euro in Empfang nehmen, sondern auch die Aktion Kindertal vorstellen.

Doch dann war es endlich soweit. Die Preisverleihung  konnte beginnen. Den Anfang machte die Klasse M. Hier fuhr konkurrenzlos ein Motorrad die Strecke und die Prüfungen. Das allein hat einen ersten Platz wohlverdient. Weiter ging es mit den ersten drei Plätzen der Klassen A bis D. Der Gesamtsieg ging schließlich an das Team mit der Startnummer 10 – Gerd und Gisela Vogeleit auf einem Ford Taunus 12 M von 1961. Neben hochwertigem Werkzeug von der Firma WERA konnte ein Übernachtungsgutschein für 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück im Novotel Hamburg Alster überreicht werden.

Und damit ging ein anstrengender aber auch wunderschöner Tag mit vielen gut gelaunten Teilnehmern und Helfern zu Ende und wir freuen uns schon jetzt auf die Kiwanis-Classic 2014.

Bis dahin können Sie sich die Zeit mit unseren Fotoalben vertreiben. Die Fotos sind übrigens von Anna Schwartz und André Duhme und können dort auch in hoher Auflösung oder als Abzüge bestellt werden:


Fotoalbum von Anna Schwartz

Fotoalbum von André Duhme

Von | 2013-11-05T10:23:41+00:00 10.06.2013|Allgemein|0 Kommentare

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